Eröffnung des „Lausitzer Energie-Radweges“

FÖRDERPREIS NACHHALTIGKEIT
Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung
Der Lausitzer Energie-Radweg dient als Pilotprojekt dazu, alternative Mobilität und Erneuerbare Energien öffentlichkeitswirksam zu verknüpfen und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im ländlichen Raum zu leisten.
Der Lausitzer Energie-Radweg versucht Bekanntes zu etwas Neuem zu verknüpfen. Die Idee baut darauf auf, ein vorhandenes Streckennetz zu nutzen und Informationstafeln als „Landfenster“ zu installieren, um nachhaltige Initiativen im ländlichen Raum sichtbar zu machen. Gerade für die Zukunft einer bedeutenden Tagebau-Region, bieten Alternative Energien eine neue Perspektive. Langfristig gesehen, könnte sich das „Landfenster“ auch im Internet als Informationsportal für die Modellregion etablieren, innovative Projekte vernetzen, den Strampelpfad touristisch vermarkten, damit Arbeit sichern und das Prinzip Nachhaltigkeit beleben.
Der Landschaftspflegeverband Spree-Neiße e.V. kooperiert eng mit der regionalen Bioenregie-Beratung für Brandenburg, der BioenergieBeratungBornim GmbH. Neben der installation des Energie-Radweges ist es uns bereits gelungen, die Agrargenossenschaft Felixsee als Demonstrationsbetrieb für alternative Energie und nachwachsende Rohstoffe zu gewinnen. Weitere Partner sind die LTS GmbH Groß Luja sowie die Museumsscheune Bloischdorf, die zu einem Bienergiehof erweitert wird. Darüber hinaus verhandeln wir mit zahlreichen Projektpartnern an der Strecke und wollen zusammen mit dem Radreisepartner Spreewald-Lausitz in Cottbus ein touristisches Konzept erarbeiten.
Das Projekt ist in der fortgeschrittenen Planungsphase und wird über die nächsten Monate hinweg umgesetzt. Momentan werden alle relevanten Informationen über die Strecke erarbeitet und Angebote verhandelt.

Am Dienstag, dem 25.10.2011 war es endlich soweit !
Bei schönstem Sonnenschein zerschnitten Frau Martina Greib, Geschäftsführerin der Energieregion Lausitz-Spreewald, der Landrat Spree-Neiße, Herr Harald Altekrüger, und Herr Dr. Matthias Plöchl, Geschäftsführer der BioenergieBeratungBornim GmbH, das Absperrband.
Nach der herzlichen Begrüßung, einer heißen Schokolade und vielen schmackhaften Leckereien, gereicht von den Geschäftsführern Frau Goedele Matthyssen und Herrn Peter Bienstman von der Confiserie Felicitas, erfolgte der Start.
Mitgebrachte Fahrräder von den Reisepartnern Spreewald-Lausitz ließen das von Herrn Christoph Füllbier (ADFC) organisierte Peloton auf knapp 30 Radler anwachsen. Zuerst ging es Richtung Bloischdorf. Im dortigen Museum wird anschaulich dargestellt, welchen Komfort uns die Energie in den letzten Jahren gebracht hat. An den an der Strecke liegenden „Landfenstern“ erhielten wir Informationen zu alternativen Energien, nachwachsenden Rohstoffen und Regionalprodukten. Im Stukker Land, einer einladenden Landgaststätte mit regionalen Produkten, erklärte uns der GF, Herr Dietmar Kalz, sein Regionalprodukte-Konzept.
Nach der schmackhaften Stärkung waren sich alle einig, das ist ein Geheimtipp! Wir kommen wieder.
Eine energiegeladene Fahrradgemeinschaft machte sich auf den Heimweg.
Quelle: LPV-Spree-Neiße, Klaus Schwarz

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